Schon die unterschiedliche Zuordnung der Schizotypen Störung in der ICD 10 in Nähe der Schizophrenien und durch die American Psychiatric Association als Schizotypische Persönlichkeitsstörung zu den Persönlichkeitsstörungen läßt annehmen, daß es unterschiedliche Ansichten über die psychotherapeutische Behandlung gibt.

Als Betroffene mit langjähriger Therapierfahrung wünschen uns, daß es eine manualisierte Therapie vergleichbar mit der Dialektisch Behavioralen Therapie nach Marsha Linehan gibt. Leider ist dies zur Zeit noch Wunschdenken. Wir haben uns deshalb, mit unserem psychologischen Fachwissen und einer genauen Kenntnis als Betroffener unserer Erkrankungen unser eigenes Fertigkeitentraining zusammengestellt. Dazu ist allerdings vorweg zu sagen, daß wir ja auch eine Dissoziative Identitätsstörung haben. Somit haben wir Fertigkeiten aus der DBT kombiniert mit Imaginationsübungen, eigenen allgemeinen auch zur DBT passenden Übungen sowie mit selbst entwickelten Fertigkeiten zur sozialen Kompetenz, die wir auf die Schizotypische Persönlichkeitsstörung abgestimmt haben. Die täglichen Ergebnisse tragen wir in eine ebenfalls individuell gestatltete Tagebuchkarte ein und können dies einmal wöchentlich im Rahmen des Betreuten Wohnens bei einem Hausbesuch mit unserer Soziapädagogin besprechen. Wir stellen diese Übungen in der Wohlfühl-Oase zur Selbsthilfe zur Verfügung, möchten aber TherapeutInnen und Wissenschaftler dazu anregen, sich damit zu befassen und die Übungen in die Behandlung von Betroffenen einzubinden oder auf diese Übungen in der Wohlfühl-Oase hinzuweisen.

Mit der Wohlfühl-Oase richten wir uns allgemein an schwer und anhaltend traumatiserte Menschen. Auch an Menschen, die wie wir eine Schizotypische Persönlichkeitsstörung haben und komplex traumatisert sind. Zum einen kann ja, wie bei uns eine Komorbidität von der Dissoziativen Identitätsstörung und der Schizotypischen Persönlichkeitsstörung vorliegen, auch wenn in der Literatur mehr eine Komorbidtät der Dissoziativen Idenitätsstörung und der Borderline-Persönlichkeitsstörung diskutiert wird. Aber die Amerikanerin Lorna Smith Benjamin( 2001) diskutiert eine mögliche schwere und anhaltende Traumatisierung beispielsweise in Form von sexuellem Mißbrauch, körperlicher und seelischer Mißhandlung bei Menschen mit Schizotypischer Persönlichkeitsstörung in deren Lebensgeschichte. Zahlreiche deutsche Kliniken bieten Psychotherapie, beispielsweise auch die Dialektisch Behaviorale Therapie mit Menschen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung an. Diese dient der Stabilisierung, auch im Umgang mit Depersonalisation an. Gerade aber traumatisierte Menschen mit einer Schizotypischen Persönlichkeitsstöung leiden oft auch unter Depersonalisation und unter Körpergefühlsstörungen.

Unserer Meinung und Erfahrung nach, was allerdings durch die Dissoziative Identitätsstörung beeinflußt sein wird, ist daß Menschen mit Schizotpischer Persönlichkeitsstörung ebenso wie Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung wesentlich unter Angst leiden, nur daß diese sich bei ihnen anders äußert. Das Magische Denken dient unserer Auffassung nach der Kontrolle, auch insbesondere anderer Menschen und der jeweiligen Situation. Dabei möchten wir betonen, daß wir Hellsichtig- und Hellfühligkeit klar von magischen Denken trennen wollen. Denn Hellsichtig- und Hellfühligkeit sind mehr Ausdruck der außergewöhnlich hohen Sensitivität. Magisches Denken jedoch ist mehr eine fehlgeleitete Anpassung an diese Erfahrungen und ein dysfunktionales und auf Dauer angstverstärkendes Zweckentfremden dieser Fähigkeiten. Denn, wenn man sich laufend auf diese Wahrnehmenungen konzentriert, kann man den Blick verlieren für eine objektive Interpretation der Tatsachen. Es kann zuweilen der Eindruck entstehen, daß Menschen mit solchem magischen Denken sich geradezu 'verrückt machen' mit dem, was sie wahrnehmen und was dies zu bedeuten hat. Nicht die Beschäftigung mit Esoterik an sich ist krank, sondern symptomatisch kann eine dysfunktionale Art sein, die Realität zu interpretieren und die Esoterik für sich zu nutzen.

Lorna Smith Benjamin (Smith Benjamin, 2001, S. 490) beschreibt die Angst der Betroffenen vor einer angreifenden, demütigenden Kontrolle. Ihr Wunsch ist, allein gelassen zu sein.

    Seine oder ihre Grundhaltung besteht aus feindseligem Rückzug und Selbstvernachlässigung. Der oder die SZT glaubt, die Fähigkeit zur magischen Einflußnahme zu haben, die direkt (Telepathie) oder indirekt (Kontrolle durch ein Ritual)umgesetzt werden kann. Gewöhnlich setzt der oder die SZT ihre 'Kräfte' aus der Distanz ein. Er oder sie ist sich aggressiver Gefühle bewußt, beherrscht sie jedoch gewöhnlich. (Smith Benjamnin, 2001, S. 490)

Während Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung oft Alleinsein nicht ertragen können und dies als ein völliges Verlassensein erleben schützen sich Menschen mit Schizotypischer Persönlichkeitsstörung durch aktiven sozialen Rückzug. Sie schützen sich, möglicherweise aufgrund seelischer Mißhandlung in Form von solchen Erfahrungen vor der oben beschriebenen angreifenden und demütigenden Kontrolle (Smith Benjamin)durch andere Menschen. Somit kann dieser Rückzug auch der Bewältigung von Angst dienen, wenn es traumatische Beziehungserfahrungen in der Kindheit und Jugend gab. Viele Menschen mit Schizotypischer Persönlichkeitsstörung leiden, wie es den diagnostischen Kriterien zu entnehmen ist unter ausgeprägter sozialer Angst. Durch ein in der Kindheit und Jugend mögliches elterliches Verbot mit anderen Kindern zu spielen und die besagte gleichzeitige Kontrolle sowie den daraus resultierenden feindseligen Rückzug konnten notwendige soziale Erfahrungen zumindest nicht ausreichend gemacht und soziale Kompetenzen nicht ausreichend erlernt werden. Die möglicherweise mißhandelnden Eltern dienten dabei auch nicht als geeignetes Modell zum Lernen. Unter solchen Voraussetzungen wird eine solche soziale Angst und extreme Schüchternheit leichter verständlich, jedoch wurden sicher nicht alle Betroffenen derart mißhandelt, wir wollen das also nicht generalisieren.

Etwas, was allerdings die Rückzugstendenz erheblich fördern kann, sind Auswirkungen der außergewöhnlichen Sensitivität, die sich in Reizoffenheit äußern kann. Wir kennen es nur zu gut aus eigener Erfahrung, daß wir 'zu laut hören', vor allem unter starker Belastung und es beispielsweise kaum aushalten durch die Kölner Innenstadt zu gehen, weil dies für uns zur Hauptgeschäftszeit eine völlige Reizüberflutung darstellt, wenn dort die Menschen durcheinander laufen. Für den Kinder- und Jugendpsychiater Khalid Murafi stellt die Reizoffenheit das primäre Symptom der Schizotypie dar (persönliche Mitteilung), die übrigen Symptome sieht er als deren Folge an. Uns ist keine Literatur speziell zur Reizoffenheit bei Menschen mit einer Schizotypie bzw. Schizotypischen Persönlichkeitsstörung, die diese für alle Betroffenen belegen würde, bekannt. Wir denken, daß dabei die schizophrenienahe Veranlagung eine wesentlich Rolle spielt und tatsächlich die Symptome der Betroffenen erheblich mitbestimmen, jedoch nicht ausreichend erklären. Bei der Borderline-Persönlichkeitsstörung nimmt Marsha Linehan eine angeborene Beeinträchtigung in der Emotionskontrolle an, jedoch reicht auch diese nicht aus, um die Entwicklung der Borderline-Persönlichkeitsstörung zu erklären. Wir haben eine vergleichbare Auffassung von der Entwicklung der Schizotypischen Persönlichkeitsstörung in bezug auf die Reizoffenheit und andere schizophrenienahe Symptome.

Nun zurück zur Lebensgeschichte der Betroffenen nach dem Modell von Lorna Smith Benjamin und einer möglichen komplexen Traumatiserung. Ein weiteres Problem aus der Lebensgeschichte, das in der Gegenwart erhebliche Probleme macht, ist die Vernachlässigung, die sie möglicherweise erlebt haben.

    Der oder die SZT wird sich kaum um sich selbst kümmern, da die frühe Vernachlässigung als SICH SELBST VERNACHLÄSSIGEN, TAGTRÄUMEN internalisiert wurde. Er oder sie wird sich auch weniger wahrscheinlich als der oder die PAR (Anmerkung: jemand mit Paranoider PS) mit dem Agressor identifizieren. Stattdessen wird er SELBSTKONTROLLE AUSÜBEN, SICH SELBST EINSCHRÄNKEN, um seine Wut zu beherrschen. (Smith Benjamin, 2001, S. 493)

Für Lorna Smith Benjamin sind Menschen mit einer Schizotypischen Persönlichkeitsstörung aufgrund ihrer Strategien besonders gefährdet Opfer von Mißhandlungen zu werden. Als Ursachen dafür sieht sie die Beherrschung der Wut, die Exentrik, die Ängstlichkeit sowie die Nachlässigkeit sich selbst gegenüber.

    Die Ängstlichkeit, die Nachlässigkeit gegenüber dem Selbst, die Exzentrik und die Beherrschung der Wut machen den oder die SZT zu einem sehr leichten Opfer für einen Mißhandler, der es braucht, straflos anzugreifen. Dies sind die Harmonik und Rhytmik des SZT-Lieds. (Smith Benjamin, 2001, S. 493)

Durch die lange Abgeschiedenheit von anderen Menschen, die beispielsweise mit exzessiven Fernsehkunsum oder einsamen Musikhören während der Kindheit und Jugend gefüllt wurde (Smith Benjamin, 2001, S. 497) können die Betroffenen den Kontakt zur äußeren Realität und sozialen Normen verloren und eigene Regeln für die persönliche Hygiene und Kleigung sowie soziale Stereotypen entwickelt haben (Smith Benjamin, 2001, S. 497). Menschen mit einer Schizotypischen Persönlichkeitsstörung haben jedoch ein scharfes Gefühl der Getrenntheit von anderen, des Andersseins. Das führt zu der Überzeugung, daß gewöhnliche Kommunikation mit anderen Menschen nicht nur nicht wünschenswert, sondern auch gar nicht möglich ist. (Smith Benjamnin, 2001, S. 497). Menschen mit Schizotypischer Persönlichkeitsstörung wissen also aus Erfahrung sehr genau, daß sie anders sind und so wahrgenommen werden und auch u.a. deshalb tatsächlich Ablehnung erfahren. Aufgrund der Erwartung erniedrigt und gedemütigt zu werden, sind die Betroffenen in neuen sozialen Situationen extrem ängstlich und fühlen sich unbehaglich. Um nicht als 'seltsam' oder 'anders' gesehen und deshalb abgelehnt zu werden, ziehen sie es vor soziale Kontakte erheblich einzuschränken oder völlig zu vermeiden. Zudem vermeiden sie emotional aufwühlende Erfahrungen, die ihnen große Angst bereiten (Peter, Fiedler, 2003, S. 64). Sie wissen dann auch oft, aufgrund mangelndem sozialen Lernens nicht, wie sie sich in sozialen Situationen angemessen verhalten können. (Smith Benjamin, 2001, S. 498). So entsteht ein unglückseliger Kreislauf, denn der aktive Rückzug und das Vermeidungsverhalten bewirken weiterhin, daß die Betroffenen nicht durch soziale Erfahrungen Kompetenzen erlernen und ihre Angst bewältigen können.

Aus der Nähe zur Schizophrenie einerseits, den traumatischen Erfahrungen andererseits und den Schizotypie-spezifischen Bewältigungstrategien und Defiziten im sozialen Lernen ergeben sich für eine störungsspezifische psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung folgende Kosequenzen

Abbau von Umgang mit Aufbau von
aktivem sozialen Rückzug und damit verbundener Vermeidung starker Affekte Angst sozialen Lernerfahrungen
magischen Denkens Depersonalisation, Derealisation und Körpergefühlsstörungen aktives Lernen sozialer Kompetenzen durch manualisiertes Training in der Gruppe mit anderen Betroffenen
Selbstvernachlässigung Reizoffenheit (Dünnhäutigkeit), ggf. auch mit Unterstützung von niedrigdosierten geeigneten Neuroleptika und Psychoedukation Lernen und Training in bezug auf Hygiene und Selbstfürsorge
Erleben des Getrenntseins von anderen Menschen Anderssein Erlernen von Normen in bezug auf Kleidung und Styling
Depersonalisation durch aktive Selbsthilfe Wut und Reizbarkeit produktiver und gesunder Umgang mit Sensitivität
Dünnhäutigkeit durch Fertigkeiten Erfahrung der komplexen Traumatisierung produktiver und gesunder Umgang mit Esoterik
Grübeln (mit dysmorphoben, agressiven oder sexuellen Inhalten) Umgang mit Wünschen nach Nähe und früherer teils erzwungener Isolation und Vernachlässigung adäquater Umgang mit tatsächlichen Grenzverletzungen und Angriffen
Beziehungsideen durch Fertigkeiten zum Aufgeben dysfunktionaler Gedanken produktiver Aufbau von Individualität und Ich-Stärke
Abbau von Selbsteinschränkung Selbstsicherheit durch Fertigkeiten und postive Beziehungserfahrungen

Wir halten für traumatiserte Betroffene ein Fertigkeitsttraining vergleichbar mit dem der Dialektisch Behavioralen Therapie der Borderline-Persönlichkeitsstörung für sinnvoll, das aber genau auf die Schwierigkeiten der Menschen mit einer Schizotypischen Persönlichkeitsstörung abgestimmt ist. So können sie in einer Gruppe mit anderen Betroffenen lernen, neues Verhalten zu lernen und Versäumtes zumindest teilweise nachholen. Zudem ist ein Umgang mit den schizophrenienahen Symptomen möglich und kann trainiert werden. Darüberhinaus ist auch ein Abbau dysfunktionaler Gedanken notwendig und hilfreich, der die Depressivität bei vielen Betroffenen und psychosenahe Symptome wie Argwohn und Beziehungsideen zu reduzieren hilft. Wir orientieren uns dabei an der Kognitiven Therapie der Schizotypischen Persönlichkeitsstörung von Aaron T. Beck und Arthur Freeman sowie am Metakognitiven Training (MKT) für schizophrene Patienten von PD Dr. Steffen Moritz und seinen Kollegen.

Eine solche Therapie wäre wie die Dialektisch Behaviorale Therapie der Borderline-Persönlichkeitsstörung (DBT) nach Marsha Linehan auf lange Zeit angelegt und würde ein Mindestmaß an sozialen Kontakten von seiten der betroffenen TeilnehmerInnen erfordern, um durchführbar zu sein.

Die Schizotypische Persönlichkeitsstörung ist in der Bevölkerung weit weniger bekannt als mittlerweile etwa die Borderline-Persönlichkeitsstörung, zu der es immerhin zahlreiche Bücher und Internetangebote, auch von Betroffenen gibt. Heutzutage bieten zahlreiche Kliniken die DBT stationär und auch ambulant in ihrem Therapieangebot an. Menschen mit Schizotypischer Persönlichkeitsstörung spüren zwar sehr genau, daß sie "anders" sind, streben aber eher kaum wegen ihrer Erkrankung eine Psychotherapie an, eher wegen komorbider Störungen wie beispielsweise Depressionen. Uns fällt auf, daß zunehmend mehr Betroffene auf unsere Homepage kommen, um etwas über ihre Erkrankung zu erfahren und sich mit anderen Betroffenen im Schizotypie-Forum auszutauschen, nachdem sie in einer Klinik ihre Diagnose erfahren haben. Es gibt im deutschsprachigen Raum nur zwei Homepages zur Schizotypischen Persönlichkeitsstörung, das heißt außer uns nur eine. Nicht selten in der Literatur und insbesondere häufig auf us-amerikanischen professionellen Internetangeboten wreden das seltsame Erscheinungsbild und Verhalten in den Vordergrund gestellt. Diese Darstellungen lassen ein Verstehen der erkrankten Menschen aus ihrer Sicht vermissen. Da möchte man sich als Betroffener kaum widererkennen! Ein so äußerst sensitiver und auch kränkbarer traumatiserter Mensch, der möglicherweise, auch aufgrund seines Wesens mißhandelt oder vernachlässigt und möglicherweise unabhängig davon zusätzlich sexuell mißbraucht wurde und vielleicht in der Schule massiv gemobbt und offen abgelehnt wurde wegen des 'Andersseins', wird sich so kaum verstanden und akzeptiert fühlen. Daß es anders geht, zeigt Peter Fiedler in seinem Buch 'Integrative Therapie der Persönlichkeitsstörungen'. Wir würden es zwar selbst nicht so formulieren, können aber die 'Luftwesentheorie' der zitierten betroffenen Kunststudentin nur zu gut verstehen! Nur, wie viele Betroffene, die gar nicht wissen, daß sie eine Persönlichkeitsstörung haben, werden dieses Buch lesen? Es ist in erster Linie für Fachleute geschrieben. Es bedarf geeigneter Bücher, die Betroffenen ein Verstehen ihrer Probleme ermöglicht. Wir versuchen mit unseren Informationen diese Lücke ein wenig zu schließen und die Kontaktaufnahme mit 'anderen Luftwesen' zu ermöglichen. Zur gegenwärtigen Zeit jedoch stellt sich die Frage, ob solche Gruppen, würden sie angeboten überhaupt zustande kämen. Denn es müßten dafür entsprechend viele ausreichend belastbare betroffene Menschen wissen, daß sie eine Schizotypische Persönlichkeitsstörung haben und motiviert sein, auf lange Zeit an solch einem intensiven Fertigkeitentraining in einer Gruppe teilzunehmen.

In Kürze werden wir genauere Informationen zu den von uns ausgesuchten Fertigkeiten und deren Anwendungsmöglichkeiten online stellen. Wir bitten um Geduld. Danke.

Literatur:

Andresen, Burghard u. Maß Reinhard (Hrsg.), Schizotypie, 2001, Hogrefe
Beck, Aaron T. u. Freeman, Arthur; Kognitive Therapie der Persönlichkeitsstörungen, 1993, Beltz Psychologie Verlags Union
Fiedler, Peter; Integrative Therapie der Persönlichkeitsstörungen, 2000, Hogrefe
Fiedler, Peter; Dissoziative Störungen und Konversion, 2001, Beltz Psychologie Verlags Union
Fiedler, Peter; Komplexe Traumatiserung und Persönlichlichtsstörungen, in Aktuelle Entwicklungen in der Psychotraumatologie; Seidler, Günter H; Lszig, Parfen; Micka, Ralph; Nolting, Björn V.; 2003, Psychozial-Verlag
Linehan, Marsha; Trainingsmanual zur Dialektisch Behavioralen Therapie der Borderline-Persönlichkeitsstörung, 1996, CIP-Medien
Rudolf, Gerd; Krankheiten im Grenzbereich von Neurose und Psychose; 1977; Vandenhoeck & Ruprecht in Göttingen
Smith Benjamin, Lorna; Die Interpersonelle Diagnose und Behandlung von Persönlichkeitsstörungen, 2001, CIP-Medien

Wir bedanken uns an dieser Stelle herzlich bei Prof. Dr. Peter Fiedler und PD Dr. Steffen Moritz, daß sie sich die Zeit nehmen, sich die Übungen zur Selbsthilfe und diese Seite anzusehen und unsere Fragen zu beantworten. Die Rückmeldungen sind sehr wertvoll und konstruktiv für uns, da wir mit unseren Informationen, unseren Vorschlägen für ein manualisertes Fertigkeitsttraining für traumatiserte Menschen mit einer Schizotypischen Persönlichkeitsstörung und den Übungen zur Selbsthilfe in der Wohlfühl-Oase, die wir anbieten eine Verantwortung gegenüber den betroffenen Gästen tragen. Bei PD Dr. Steffen Moritz danken wir besonders auch für den Hinweis auf das von ihm und seinen Kollegen neuentwickelte Metakognitive Training (MKT) für schizophrene Patienten, das uns den Blick erweitert für die Übungsfelder im Bereich des sozialen Lernens für Menschen mit Schizotypischer Persönlichkeitsstörung. Natürlich danken wir auch Dr. Khalid Murafi, mit dem uns seit einigen Jahren eine enge Freundschaft verbindet, für die zahlreichen konstruktiven Gespräche über die Probleme von Menschen mit einer Schizotypie und, daß er sich regelmäßig auf dem Laufenden hält, was wir Neues anbieten und Betroffenen den Besuch bei uns empfiehlt.



Schizotypie



Monika Kreusel

Zuletzt aktualisiert am 16.07.2006

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