Auf diesen Seiten soll es zukünftig um Formen der körperlichen Mißhandlung und deren mögliche Folgen gehen. Wir bitten um Geduld.


Eine besondere Form der körperlichen Mißhandlung, unter der die betroffenen Kinder auch sehr seelisch leiden, ist das Münchhausen-by-Proxy-Syndrom. Auch diesen Menschen wollen wir uns hier auf einer Unterseite widmen. Es ist ein sehr trauriges Thema. Meistens sind es nach außen sehr liebevoll und besorgt erscheinende Mütter, die mit ihren Kindern z.B. in Krankenhäuser gehen und bei ihren u.U. körperlich gesunden Kindern Krankheitssymptome erzeugen. Manche Kinder sterben leider an den symptomerzeugenden Maßnahmen ihrer Mutter oder sie können bleibende Schäden davontragen. Man nennt das auch Stellvertreter-Syndrom, was sehr bezeichnend ist. Es gibt eine Form der artifiziellen Störung, einer verdeckten Form der Selbstverletzung, wo sich die Betroffenen beispielsweise verschmutztes Wasser injizieren. Damit erzeugen sie Krankheitssymptome-und werden medizinisch behandelt. Das ist etwas anderes als das offene Selbstverletzende Verhalten.Es geschieht heimlich und im Verborgenen, nicht an offensichtlichen Schnittverletzungen o.ä. erkennbar. Beim Münchhausen-by-Proxy-Syndrom ist es nun so, daß die Krankheitssymptome beim Kind erzeugt werden. Die Mutter kümmert sich dann besonders führsorglich um das Kind. So fällt sie oft erst gar nicht auf. Möglicherweise kann nur durch bei Verdacht eingesetzte Videoaufnahmen das Stellvertreter-Syndrom aufgedeckt werden. Natürlich hat die betreffende Mutter erheblich seelische Probleme und sie macht das nicht, um dem Kind bewußt Schaden zuzufügen. Aber der körperliche Schaden kann lebensbedrohlich oder zumindest bleibend sein. Von den seelischen Folgen abgesehen.







Monika Kreusel

Zuletzt aktualisiert am 06.02.2007

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