Wer ist dieser Mann, der eine so faszinierende wie friedvolle und sanfte Austrahlung hat, sichtlich im gegenwärtigen Moment präsent ist und zahlreiche Menschen auf der Welt mit seiner Achtsamkeitspraxis und seinen Büchern begeistert ?

Thich Nhat Hanh

Es ist keinesfalls der bloße Schein, der beeindruckt.

Der Theseus-Verlag, der zahlreiche Bücher von ihm verlegt hat über ihn: Thich Nhat Hanh, 1926 in Vietnam geboren, ist eine der bekanntesten buddhistischen Persönlichkeiten der Gegenwart.
Seit vielen Jahren lebt er im französischen Exil in der von ihm gegründeten Gemeinschaft »Plum Village«.
Thich Nhat Hanh lehrt weltweit und ist Autor zahlreicher Bücher.

Thich Nhat Hanh

Der Goldmann-Verlag über ihn: Thich Nhat Hanh gilt als einer der großen buddhistischen Lehrer und Zen-Meister unserer Zeit. Er wurde 1926 in Vietnam geboren und bereits im Alter von 16 Jahren zum Priester geweiht. Die schmerzhaften Erfahrungen des Vietnamkrieges, der Verfolgung und des Exils machten ihn zu einem unermüdlichen Kämpfer für Weltfrieden und Gewaltlosigkeit. Als wichtiger Gesprächspartner für Staatsoberhäupter und religiöse Würdenträger der westlichen wie der östlichen Welt leitete Thich Nhat Hanh 1969 die buddhistische Delegation für die vietnamesischen Friedensgespräche in Paris. Er lebt in Frankreich und Vermont und unternimmt regelmäßig Seminarreisen durch Europa und die Vereinigten Staaten.

In der Online-Enzyklopädie Wikipedia ist folgendes über Thich Nhat Hanh zu finden:

Thich Nhat Hanh (gesprochen: "Tick Natt Hann"), (geb. 1926 in Südvietnam) ist ein buddhistischer Mönch, Schriftsteller, Lyriker und Zenmeister.

Thich Nhat Hanh gehört zur 42. Generation der Lin Chi-Linie (japanisch: Rinzai). Neben dem Dalai Lama ist der Autor zahlr5eicher Bücher einer der profiliertesten zeitgenössischen Meister der buddhistischen Lehre und schon seit seiner Jugend dezidierter Vertreter einer "engagierten Buddhismus". Retreats und Vorträge führen den Lehrmeister rund um die Welt.

VITA

Thich Nhat Hanh wurde mit 16 Jahren im Tu-Hieu-Tempel in Hue zum Mönch ordiniert. Schon früh interessierte er sich neben Texten der Mahayana-Tradition auch für Schriften anderer Schulen, insbesondere für die des Theravada. Auch europäische Philosophen und Religionstheoretiker fesselten ihn. 1957 errichtete er mit Freunden im Dai-Lao-Wald das Phuang-Boi-Kloster, wo er für einige Jahre lebte. 1961 erhielt er ein Forschungsstipendium für vergleichende Religionswissenschaften an der Universität Princeton.

Er war Mitbegründer der "Vereinigten Kirche von Vietnam" (1963), die sich der Theravada- (frühbuddhistische, südliche Schule) und der Mahayama-Tradition (spätere, nördliche Schulrichtung) gleichermaßen verpflichtet fühlt. Unter der Schirmherrschaft der "Vereinigten Kirche von Vietnam" wurde 1965 die "Schule der Jugend für Soziale Dienste" (SYSS) gegründet, die aus Mönchen und Laienpraktizierenden bestand, die den Dörfern auf dem Land beim Aufbau von Schulen und Krankenhäusern halfen. Während des Vietnamkrieges half die SYSS beim Wiederaufbau der bombadierten Ortschaften, wodurch die Hilfsorganisation immer wieder zwischen die Fronten geriet und zahlreiche ihrer Mitglieder ums Leben kamen.

Ein wichtiger Schritt im Leben von Thich Nhat Hanh war 1966 die Gründung des "Tiep-Hien-Ordens", des "Orden des Interseins". Aufgabe des Ordens war die praktische Umsetzung der buddhistischen Lehre in konkreten Sozial- und Friedensprojekten. 1967- bei einem Aufenthalt in Amerika- wurde Thich Nhat Hanh von Martin Luther King für den Nobelpreis vorgeschlagen. Nach dem Treffen mit dem buddhistischen Mönch sprach sich Martin Luther King erstmals öffentlich gegen den Vietnamkrieg aus. 1969 war Thich Nhat Hanh Mitglied der buddhistischen Delegation bei den Friedensverhandlungen für Vietnam in Paris. Die kommunistische Regierung untersagte ihm Ende der 60er Jahre die Einreise ins ein Vaterland.

Nach einigen Jahren in Paris gründete er 1971 mit Weggefährten die Landkommune "Les Patates douces" (Die Süßkartoffeln)bei der Ortschaft Fontvannes, 150 km südöstlich von Paris, und schuf 1982 schließlich in der Nähe von Bordeaux das Praxiszentrum "Plum Village" (Village des Pruniers). Jedes Jahr finden dort Retreats statt, die von Tausenden von Menschen aus der ganzen Welt besucht werden.

Die Weiterführung des sozialen Engangements für Vietnam waren Thich Nhat Hanh und seinen Wegbegleitern in Frankreich stets ein zentrales Anliegen. Hierzu zählen neben Projekten für die medizinische Versorgung auch die Unterstützung der Boat People (Vietnamflüchtlinge). In Plum Village - insbesondere in den 90er Jahren - verfaßt Thich Nhat Hanh eine Vielzahl von Büchern, die sich im wesentlichen an ein westliches Publikum wenden und die praktische Umsetzung der buddhistischen Lehre im Alltag zum Thema haben. Im Januar 2005 kehrte er erstmals nach 39 Jahren Exil wieder für drei Monate ins eine Heimat Vietnam zurück, wo er Vorträge und Retreats im ganzen Land abhalten konnte.




Die Fotos auf dieser Seite sind von: Courtesy of Plum Village Practice Center, France

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Monika Kreusel

Zuletzt aktualisiert am 25.02.2008

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